Geschäftsführer Martin Singer auf Delegationsreise in Israel

28. Nov. 2022

Ende November begab sich Geschäftsführer Martin Singer gemeinsam mit dem Wirtschaftsrat Deutschland (Landesverband Baden-Württemberg) auf eine Delegationsreise nach Israel. Dabei nahm er an einem spannenden kulturellen und wirtschaftlichen Austausch teil, bei dem vor allem die weltweit führende High-Tech-Szene im sogenannten „Silicon Wadi“ rund um Tel Aviv im Fokus stand. Im Rahmen dieser Reise wurden Kontakte geknüpft und Einblicke in innovative Entwicklungen gewonnen. Lesen Sie hier seinen exklusiven Erfahrungsbericht.

Delegationsreise: Interview – Hintergrund der Reise

Frage:
Hallo Martin. Ende November warst Du für mehrere Tage in Israel. Welchen Hintergrund hatte die Reise?

Martin Singer:
Das israelische Außenhandelsministerium hat den Wirtschaftsrat Deutschland, genauer gesagt den Landesverband Baden-Württemberg, zu einem Austausch zum Thema E-Mobilität und Sicherheit in der E-Mobilität eingeladen. Dabei stand die innovative Gründerszene Israels im Mittelpunkt. Zudem fand das Thema Cyber-Sicherheit große Beachtung. Ziel war es, einerseits Kontakte zu den Firmen herzustellen, und andererseits auch einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, um zu sehen, wie manche Dinge anders als in Deutschland angegangen werden.

Delegationsreise: Beobachtungen vor Ort

Frage:
Was sind dabei Deine Beobachtungen?

Martin Singer:
Die israelischen Start-ups legen ein enormes Tempo vor. Dabei zeigt sich einerseits, dass Dritte bereit sind, Gelder unkompliziert zur Verfügung zu stellen. Andererseits haben die Start-ups selbst eine andere Mentalität. In Deutschland habe ich oft den Eindruck, dass alles erst hundertmal geprüft werden muss, bis alles perfekt ist, bevor man etwas auf den Markt bringt. Man spürt diese Angst vor dem Scheitern.
In Israel hingegen wird eine Neuentwicklung auch dann vorangetrieben, wenn sie noch nicht zu 100 Prozent ausgereift ist, solange sie einen klaren Mehrwert bietet. Die Angst vor dem Scheitern ist hier praktisch nicht vorhanden. Scheitern wird als ein wichtiger Erfahrungswert gesehen, der in Zukunft zu besseren Lösungen führen kann.

Delegationsreise: Schlussfolgerungen und Perspektiven

Frage:
Ist das also etwas, das wir uns in Israel abschauen können?

Martin Singer:
Ich will nicht behaupten, dass wir diese Einstellung hier gar nicht hätten. Vielmehr ist es so, dass in Deutschland oft zu viel Zeit in Perfektion investiert wird, was wertvolle Zeit kostet. Investoren möchten kaum Risiken eingehen, und auch Unternehmen scheuen das Scheitern. Deshalb wird vieles bis ins letzte Detail perfektioniert, was den Zugang zum Markt verzögert.
Aus meiner Sicht wäre es hilfreich, wenn wir mehr Mut zum Unvollkommenen zeigen würden. Scheitern sollte nicht als Versagen gelten, sondern als Lernchance, um in Zukunft besser zu werden.

Delegationsreise: Fazit und Ausblick

Die Delegationsreise nach Israel hat gezeigt, dass innovative Denkweisen und eine risikofreudige Mentalität wesentlich dazu beitragen können, neue Maßstäbe zu setzen. Martin Singer betonte, wie wichtig es ist, auch in Deutschland mutiger zu sein und den Lernprozess aus Fehlern zu schätzen. Diese Erfahrungen sollen dabei helfen, den deutschen Markt dynamischer zu gestalten und gleichzeitig von den Vorzügen der israelischen Start-up-Kultur zu profitieren.

Insgesamt bot die Reise einen wertvollen Einblick in alternative Herangehensweisen und neue Geschäftsmodelle. Sie hat deutlich gemacht, dass ein offener Austausch und das Überwinden von Angst vor dem Scheitern zentrale Faktoren für Fortschritt sind. Martin Singer und sein Team sind motiviert, diese Impulse in ihre eigene Arbeit einfließen zu lassen und damit auch in Zukunft Innovationen voranzutreiben.

Vielen Dank, Martin, für diesen aufschlussreichen Einblick in Deine Delegationsreise nach Israel!

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